
Der Traum
Viele starten mit der Idee vom passiven Einkommen.
Eine möblierte Wohnung, gute Bilder, ein Inserat – und der Rest läuft von selbst.
In der Praxis zeigt sich schnell: Die Rendite hängt nicht vom Inserat ab.
Sie hängt vom System dahinter ab.
Kurzzeitvermietung kann extrem profitabel sein – oder überraschend ineffizient.
Der Unterschied liegt fast nie am Standort allein, sondern an der Umsetzung.
1. Die typische Milchmädchenrechnung
Viele rechnen so:
120 € pro Nacht
20 Nächte im Monat
= 2.400 € Umsatz
Klingt gut.
Was oft fehlt:
Reinigung
Plattformgebühren
Instandhaltung
Leerstand
Preisnachlässe
Zeitaufwand
Die reale Frage lautet nicht:
Was ist möglich?
Sondern:
Was bleibt netto übrig – nach Struktur?
Die 3 entscheidenden Hebel
Preisstrategie
Eine starre Preisstruktur kostet Rendite.
Dynamische Anpassung nach Saison, Nachfrage und Events ist Pflicht.
Auslastungsoptimierung
90 % Auslastung bei zu niedrigem Preis ist kein Erfolg.
70 % Auslastung mit sauberer Preisstrategie kann deutlich profitabler sein.
Operative Effizienz
Reinigung, Schlüsselübergabe, Kommunikation –
wenn Prozesse nicht sitzen, frisst Organisation die Rendite.
Wann lohnt sich Kurzzeitvermietung wirklich?
Sie lohnt sich besonders, wenn:
Standort Nachfrage generiert
Möblierung hochwertig und durchdacht ist
Prozesse standardisiert sind
Preisstrategie aktiv gesteuert wird
rechtliche Rahmenbedingungen sauber geklärt sind
Ohne System wird aus Rendite schnell Stress.
Mit System entsteht Planbarkeit.
Fazit
Kurzzeitvermietung ist kein Glücksspiel.
Es ist ein Geschäftsmodell.
Wer es wie ein Hobby behandelt, bekommt Hobby-Ergebnisse.
Wer es wie ein Produkt denkt, bekommt unternehmerische Ergebnisse.
Und genau dort entscheidet sich, ob sich Ihre Immobilie rechnet – oder nur beschäftigt.





